Fünf Jahre danach – Professor Wiesendanger im Gespräch

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Keuchel Kluth
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Fünf Jahre nach seiner vielbeachteten Pressemitteilung zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie zieht Prof. Roland Wiesendanger Bilanz. Im Anschluss an die Pressekonferenz an der Universität Hamburg beantwortet er in einem ausführlichen Videointerview zentrale Fragen zur Laborhypothese, zur Rolle von Geheimdiensten und zur politischen Maßnahmenpolitik seit 2020.

Im Mittelpunkt stehen die Neubewertung der Wahrscheinlichkeiten eines natürlichen oder nicht-natürlichen Ursprungs von SARS-CoV-2, neue wissenschaftliche Argumente (u. a. genetische Auffälligkeiten im Virusgenom), die Chronologie der Ereignisse seit 2019 sowie mögliche Zusammenhänge zwischen frühen Geheimdiensterkenntnissen und der Verhängung von Lockdowns. Auch die Regulierung von Gain-of-Function-Forschung, internationale Haftungsfragen, der WHO-Pandemievertrag und die Rolle von Medien, Ethikrat und Wissenschaftssystem werden thematisiert.

Wiesendanger plädiert für internationale Regeln zur Begrenzung risikoreicher biotechnologischer Forschung, eine offene Debattenkultur und eine umfassende politische sowie juristische Aufarbeitung der Pandemiezeit.
Das Interview bietet Einordnung, Hintergründe und kontroverse Perspektiven – zur weiteren Diskussion.

Kamera, Schnitt und Text: Christian Witt

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